Monat: Juli 2026

TZ: Landesliga 3. WK in Horben

Zum dritten Wettkampftag der Badischen Landesliga traten wieder alle 8 Stammmanschaften an. Zum Kampf um die vorderen Plätze gestellte sich neben den drei Tabellenführenden diesmal auch die Tauzieher aus Eschbachtal. Mit dem Sieg in der DTL und guten Platzierungen bei den verschiedenen DMs haben diese eine starke Saison und starteten heute mit einer stark besetzten Mannschaft. Neben Wieden und Horben machten auch sie von der Möglichkeit mit 9 Ziehern zu starten Gebrauch. Obwohl der ausgetrocknete Boden eher kurze Züge befürchten lies, ging er doch zunehmend auf und es gab einige lange Züge im Bereich von 1:30 Minute und mehr. Den längsten Zug des Tages hatten Eschbachtal und Wieden mit genau 3 Minuten. Während Böllen und Wieden relativ früh aufeinander trafen hatte es Eschbach zuerst mit Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte zu tun und sie sammelten fleißig Punkte. Böllen tat es Ihnen mit einem Sieg gegen Wieden und allen anderen gleich und so trafen sie im siebtletzten Kampf der Vorrunde aufeinander. Nach einem langen ersten Zug gewann Böllen. Eschbachtal entschied den Zweiten für sich und man trennte ich unentschieden. Letztendlich waren Beide nach der Vorrunde punktgleich, wobei Böllen auf Grund es minimal schwereren Gewichts von 300g auf Platz 2 landete. Dahinter kamen Wieden und Siegelau. Neuried konnte nicht ganz an die Leistung vom 2. WK anknüpfen. Neben einem Unentschieden gegen Unterkirnach gelangen nur Siege gegen Horben und Dietenbach. Unterkirnach lies noch einen Punkt gegen Dietenbach liegen, die wieder um einen Punkte gegen Horben hergaben. Der erste erzogene Punkt der Saison der stark verjüngten Heimmannschaft wurde vom Publikum stark bejubelt und zeigt, dass der Neuaufbau in die richtige Richtung läuft. Im Halbfinale wiederholten Böllen und Eschbachtal wieder die Erfolge der Vorrunde gegen Wieden und Siegelau und standen so im Finale. Die Platzierungskämpfe gewannen Dietenbach gegen Horben und Neuried gegen Unterkirnach in je zwei Zügen. Das kleine Finale entschied Wieden ebenfalls in zwei Zügen klar für sich. Im Finale wurde es wieder extra spannend. Während Böllen den ersten Zug gewann, behielt Eschbachtal auf der vermeintlich besseren Seite die Oberhand im zweiten Zug. Die Platzwahl gewann Böllen und sie entschieden sich natürlich für die Seite auf der beide Teams jetzt je einmal gewonnen hatten. Folgerichtig kamen Sie zuerst auch in den Vorteil und zwangen die Eschbachtaler dreieinhalb Meter nach vorne. Doch dann kamen sie ins Stocken. Letztendlich fehlte vielleicht noch ein beherzter Schritt als Sie in einen vehementen Konter der Eschbacher liefen. Diese ließen nun nicht mehr locker. Es gab kein Halten mehr bis sie die jetzt fast 8 Meter Zugdistanz hinter sich gebracht hatten und der Schiedsrichter zu ihren Gunsten abpfiff.